Saarbrücken, 18.06.2008 – Mit ihrem Produktprogramm für Fernwärme- und Fernkältenetze trifft die ZENNER International GmbH & Co. KG offenbar den Nerv der Branche: Von 2005 bis 2007 konnte der Messtechnik-Spezialist seinen Absatz in diesem Marktsegment um das Dreifache – von 1997 bis 2007 sogar um das Sechsfache – erhöhen. „Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Produktpalette für thermische Energie ausgebaut und den Vertrieb verstärkt. Auch mit unserem Engagement im AGFW und bei den aktuellen Produktentwicklungen haben wir die Belange der Netzbetreiber fest im Blick“, sagt Ralf Nolte, Key Account Manager.
Die Messtechnik spielt bei der Energie- und Tarifoptimierung von Fernwärmenetzen eine große Rolle. Gefragt sind präzise und langzeitstabile Wärmezähler, die sich möglichst gut in Leittechnik und Auslesesysteme einbinden lassen. Mit den Wärmezählern zelsius, multidataS1 und multidataN1 deckt ZENNER alle Messaufgaben in Wärme- und Kältenetzen ab. Während zelsius als Kompaktwärmezähler vor allem bei der Verbrauchsmessung einzelner Wohnungen eingesetzt wird, lassen sich die Splitt-Rechenwerke der multidata-Reihe mit allen gängigen Volumenmessteilen und Temperaturfühlern kombinieren. Das Rechenwerk multidataN1 wurde speziell für Energieversorger entwickelt: mit robustem Gehäuse, großen Kabelverschraubungen, zum Einbau in Schaltschränke oder zur Hutschienenmontage. Zur Datenanalyse bietet es außer einem großen Datenlogger noch die Funktion „Spitzenlast“. So kann der Versorger die Maximalverbräuche der Kunden einfach verfolgen und ihnen den passenden Tarif zuordnen. Alle drei Zähler lassen sich an M-Bus, ZR-Bus und RS-232 anschließen und verfügen über zwei Fernzählausgänge. Zur Auslesung und Auswertung der Zählerdaten hat ZENNER erst vor kurzem ein neues Softwarepaket namens GMM (Global Meter Manager) auf den Markt gebracht.
Dass die Produkte von ZENNER den strengen Qualitätskriterien der Fernwärmebranche entsprechen, zeigen die Präqualifikationen zahlreicher Energieversorger. So ist ZENNER beispielsweise im Netzwerk der Thüga AG als Lieferant gelistet. Mit dem Kompaktwärmezähler zelsius nimmt ZENNER derzeit an einem zweijährigen, freiwilligen Prüfprogramm des AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung e.V.) teil, das die Langzeitstabilität und Magnetit-Beständigkeit verschiedener Zählern untersucht. Auch personell ist das Unternehmen gut auf die Branche eingestellt: Seit rund einem Jahr ist Ralf Nolte – Diplomingenieur für Energietechnik mit 25-jähriger Branchenerfahrung – der Key Account Manager im Geschäftsfeld Thermische Energie.
Derzeit arbeiten die Entwickler bei ZENNER an einer neuen Produktpalette auf Basis der 4-Leiter-Messtechnik, die besonders präzise Ergebnisse liefert. Ein Pilotprojekt mit einem großen Energieversorger dient als Testlauf für ein neues Rechenwerk, das die Messwerte in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur im Fernwärmenetz in mehrere Register einordnet. So lässt sich auf einen Blick erkennen, ob der Fernwärmeanschluss ausreichend dimensioniert ist und effizient genutzt wird. Von dieser neuen Transparenz profitiert auch der Energieabnehmer. Er kann einfacher als bisher den passenden Tarif wählen und seine Energieversorgung optimieren.
Bildunterschrift: Key Account Manager Ralf Nolte ist bei ZENNER der Ansprechpartner für Anbieter thermischer Energie. Quelle: ZENNER
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Bildunterschrift: In Fernwärme- und Fernkältenetzen sind die Anforderungen an Präzision, Stabilität und Kommunikationsfähigkeit der Messtechnik besonders hoch. Quelle: ZENNER
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Bildunterschrift: Das Splitt-Rechenwerk multidataN1 hat ZENNER speziell für die Anforderungen der Fernwärmeversorger und der Industrie entwickelt. Quelle: ZENNER
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